Capoeira

Neu in der TSGK!

Ab Dezember bieten wir freitags von 15:30 - 17:00 Uhr Capoeira in der Zollplatzhalle an! Alle Jugendlichen und Erwachsenen, die Lust und Zeit haben, sind herzlich eingeladen, sich dieser neuen Sportart bei uns anzuschließen.

Capoeira

Capoeira ist eine Kampfkunst, die neben kämpferischen Elementen auch akrobatische und musikalische Aspekte enthält. Capoeira kann sehr kämpferisch, aber auch sehr verspielt oder akrobatisch sein. Das macht Capoeira sehr vielseitig und gibt auch jedem Trainierenden die Möglichkeit, sich in verschiedenen Stilen weiterzuentwickeln.

Für Zuschauer sieht Capoeira oft wie eine Mischung aus Breakdance und anderen Kampfsortarten wie Karate oder Ju-Jutsu aus.

Wer kann Capoeira machen?

Grundsätzlich ist es egal wie jung/alt, dünn/dick, kräftig oder beweglich du bist. Es wird von Anfang an Techniken geben, die du lernen kannst. Aber auch wenn du ein fortgeschrittener Capoeirista bist, wird es immer noch Techniken geben, die du dir hart erarbeiten musst.

Da Capoeira neu im Angebot der TSGK ist und es kein gesondertes Kindertraining gibt, beträgt das Mindestalter 8 Jahre.

Das Training

Außer einer langen Sporthose und einem T-Shirt brauchst du zum Training nur ein wenig gute Laune. Trainiert wird barfuß. Einen speziellen Anzug wie in anderen Kampfsportarten gibt es nicht, aber spätestens zur ersten Kordelprüfung ist eine Capoeira-Hose sinnvoll.

Im Mittelpunkt steht das Erlernen der Capoeira-Techniken. Doch es gibt auch weitere Trainingsinhalte:

- Körperbeherrschung und Beweglichkeit

- Kondition

- Kraft

- Schnelligkeit

- Akrobatik

- das Spielen der Capoeira-Instrumente

- die Roda: freies Capoeira Spiel begleitet von (Live)-Musik

Die Musik

Trainiert wird zu brasilianischer Capoeira Musik. Je nach Musikstil (Schnelligkeit, Rhytmus) ändert sich auch der Charakter des Spiels: z.B. schnell, langsam, offensiv oder akrobatisch.

Wegen der Musik wird Capoeira oft etwas irreführend als Kampftanz bezeichnet. Das mag für einen Zuschauer auch manchmal so aussehen, dennoch hat das Capoeira-Spiel mit Tanzen relativ wenig zu tun. Um das zu verstehen, muss man wissen, dass der Ursprung der Capoeira auf die Sklaven in Brasilien zurückzuführen ist. Ihnen war es verboten zu kämpfen. Also tarnten sie ihren Kampf als Tanz. Wenn sich die Polizei oder Plantagenaufseher näherten, wurde der Ryhtmus verändert. Das war das Zeichen für alle Capoeistas, nur noch Samba zu tanzen.

Der Trainer

An dieser Stelle möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Stefan Billewicz (Capoeira-Spitzname Tornado). Nach 13 Jahren traditioneller asiatischer Kampfkunst (Taekwondo) habe ich zum Capoeira gefunden und trainiere inzwischen seit vielen Jahren bei UNICAR in Braunschweig.

Das besondere am Capoeira ist für mich die Verbindung aus Kampf und Akrobatik, gemischt mit einer einzigartigen und energiegeladenen Atmosphäre durch die Live-Musik. In meinem Training ist mir Spaß, Abwechslung und gesunde Ausführung der Techniken aber auch eine gewisse Disziplin wichtig. Das sind die besten Voraussetzungen für schnelle Trainingserfolge und eine gute Gemeinschaft.

Ich freue mich auf eine hoffentlich schnell wachsende Capoeira-Gruppe in der TSGKönigslutter