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Behindertensport/Herzgruppe
Die Behindertensport- und Ambulante Herzgruppe Abteilung
Wir über uns

Die Behindertensportabteilung der TSGK.
Was ist Herzsport?
Was ist Herzsport?
Herzsport (auch Coronarsport oder Koronarsport genannt) ist eine Rehabilitationsmaßnahme für Patienten mit kardialen Erkrankungen. Neben der medikamentösen Behandlung wird zur Wiederherstellung bzw. Optimierung der durch die Erkrankung möglicherweise reduzierten körperlichen Leistungsfähigkeit der Herzsport ärztlich verordnet.
Medizinischer Hintergrund
Chronische Herzerkrankungen wirken auf den gesamten Organismus. Durch eine 'Überschonung' werden die negativen Auswirkungen der Herzerkrankung erhöht, eine der Erkrankung angepasste körperliche Betätigung wirkt dem entgegen und verbessert den Allgemeinzustand.
Voraussetzung
Für die Teilnahme am Herzsport in unseren Gruppen ist grundsätzlich die vorherige Durchführung einer ärztlichen (kardiologischen) Untersuchung Voraussetzung, damit Sie im Rahmen Ihrer Belastungsfähigkeit in eine Übungs- bzw. Trainingsgruppe aufgenommen werden können. Ein Belastungs-EKG gibt Aufschluss über die Höhe Ihrer Belastungsgrenze.
Durchführung
Der Herzsport wird von Gesundheitssportvereinen, Sportvereinen, Rehabilitationskliniken und anderen Trägern (z.B. Diakonieverein, Kneippverein oder VHS) in Form von örtlichen Herzsportgruppen (auch "Coronargruppen" genannt) durchgeführt. Dabei werden die Patienten nach einer kardiologischen Untersuchung hinsichtlich ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit und der Rehabilitationsziele beurteilt und danach in verschiedene Gruppen eingeteilt (Übungsgruppen (bei einer Belastbarkeit von weniger als 75 W), Trainingsgruppen (bei einer Belastbarkeit von mehr als 75 W)). Anhand dieser Beurteilung und Gruppenzuordnung werden die Patienten unter kardiologischer Kontrolle durch einen bei der Übungs- oder Trainingsveranstaltung anwesenden Arzt betreut und von einem speziell ausgebildeten Herzsport-Übungsleiter angeleitet.
Ziele
Der Patient soll seine individuellen Möglichkeiten im Rahmen der jeweiligen Erkrankung (und daraus resultierenden Einschränkungen) einschätzen und ausnutzen lernen. Die Situation nach kardialen Erkrankungen ist für den Patienten in zweierlei Hinsicht problematisch:
* er muss die neue physiologische Situation annehmen und seine neuen Grenzen kennenlernen und
* er muss die psychologische Problematik (Erkennen der eigenen Grenzen/Schwäche/Schwächung und daraus resultierender Belastungsangst) Angst vor Mehrbelastung überwinden.
Daher ist nicht eine Ausdauer-/Leistungssteigerung das Ziel einer Herzsportgruppe, sondern die Vermeidung falscher Schonung, die Anpassung der Koordination und das Erkennen der vorhandenen Leistungsfähigkeit und deren Grenzen. Damit sollen die Patienten in die Lage versetzt werden, die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten angstfrei zu nutzen und eine Wiedereingliederung in das Berufsleben zu erreichen.
Deine Gesundheit - für Deine Zukunft!
Der Rehabilitationssport ist eine vom Arzt verordnete Leistung.
Rehasport wird immer in Gruppen von qualifizierten Übungsleitern/Physiotherapeuten durchgeführt. Rehasport kommt grundsätzlich bei jeder Beeinträchtigung von körperlichen Funktionen in Betracht, z.B. Rückenbeschwerden, Ostoeporose, Gelenkbeschwerden u.v.m. Wir verstehen Rehabilitationssport als Zusammenspiel der kostenfreien Leistung der Krankenkassen, die Ihnen aufgrund der Rehabiliationssportverordung zusteht und der individuellen Betreuung des einzelnen Rehasportlers, die zusätzlich den Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen.
Für wen ist Rehabilitationssport geeignet?
Rehabilitationssport kommt grundsätzlich bei jeder Beeinträchtigung von körperlichen Funktionen, die dazu führen, dass der Patient nicht mehr uneingeschränkt am täglichen Leben teilhaben kann, in Betracht.
Rehabilitationssport ist für Patienten mit orthopädischem Beschwerden wie z.B. Rückenschmerzen, Schulter-Nackenschmerzen, Osteoporosepatienten, Erkrankungen der Gelenke genauso geeignet wie z.B. für Diabetiker, Schmerzpatienten, Kinder/Jugendliche mit Bewegungsmangel, Patienten mit Beckenbodenschwäche, Brustkrebspatienten, Parkinson- oder MS-Patienten.
Rehabilitationssport dient aber auch als Hilfe zur Selbsthilfe, insbesondere um die Verantwortung für die eigene Gesundheit und die Motivation zu einem regelmäßigen Bewegungstraining zu fördern.
Wie erhalte ich eine Verordnung Rehabilitationssport ?
Wenn aufgrund deiner Diagnose Rehabilitationssport eine sinnvolle Therapieergänzung darstellt, wird dein Arzt dir Rehasport verordnen.
In der Regel 2x pro Woche.
Die Verordnung Rehabilitationssport belastet nicht das Budget des Arztes.
Der Arzt füllt den Antrag auf Kostenübernahme (Muster 56) aus, welchen du bei deiner Krankenkasse genehmigen lassen musst. Die Krankenkassen sind aufgrund der Gesetzgebung verpflichtet, diesen Antrag zu genehmigen. Die Genehmigung ist obligatorisch.
Vorgehensweise
Wenn dein Arzt dir Rehabilitationssport verordnet hat, mache einen Termin bei uns.
In diesem ersten Termin werden all deine Fragen beantwortet, sowie die weiteren Abläufe besprochen.
Nähere Informationen erhaltet ihr hier beim
TSGK Gesundheitssportzentrum
Tel. 05353 - 963 10 oder 963 12
oder info@tsgkoenigslutter.de
Aktuelle Berichte
| Herzsportgruppe auf Reisen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Montag, 6. September 2010Bustagesfahrt der Herzsportgruppe zur Stadt aus Eisen, genannt FerropolisBericht von Eckhard Urban: Pünktlich um 7:30 Uhr hielt der Bus vor der TSG-Halle und es ging auf direktem Weg nach Gräfenhainichen in Sachsen Anhalt. In einem ausgedienten Braunkohlegebiet stehen hier 5 riesige, stählerne Abraumbagger, die dem Freilichtmuseum den Namen Ferropolis gegeben haben. Herr Gawollek, ein ehemaliger Mitarbeiter zu DDR Zeiten, führte uns über das Gelände und gab umfassende Erklärungen zu den riesigen Monstern aus Stahl. Einen dieser Bagger konnten wir über Treppen besteigen und uns nähere technische Einzelheiten anschauen und erklären lassen. Nach dieser Besichtigung folgten wir Herrn Gawollek in sein Restaurant Hollywood, wo wir in einen zum Schacht ausgebauten Gästeraum unser vorbestelltes Essen einnahmen. Nach dem Essen präsentierte sich unser Gastgeber in Original Bergmannsuniform, sang einige Bergmannslieder und machte den einen oder anderen Witz. Unser nächstes Ziel führte uns in den 15 km entfernten Wörlitzer Park, wo wir in 2 Gruppen aufgeteilt, mit je einem Führer, durch den... | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20 Jahre TSGK-Herzsportgruppe - Nachbericht... |
| Mittwoch, 8. Juli 2009
Glückwünsche wurden vom 1. Vorsitzenden der TSGK Jürgen Gerke, Bürgermeister Ottomar Lippelt sowie Herrn Dr. Blanke vom Behindertensportverband in kurzen Reden überbracht. Hartmut Evers, der nach dem Tod von Fritz Gerke die Herzsportgruppe leitet, ehrte langjährige Weggefährten. Dr. Ilg, Dr. Moshagen und Helmut Kachel erhielten kleine Präsente. In anschließenden Vorträgen von den Ärzten Herrn Dr. Ilg, Frau Kepper und Herrn Quittkat gab es sehr interessante Informationen über Rettungsmedizin, Herzerkrankungen und Ernährung im Zusammenhang mit Herzerkrankungen. In der großen Sporthalle waren verschiedene Stände von der Techniker Krankenkasse, dem Deutschen Roten Kreuz, der Fa. Ulrich Orthopädietechnik und der Spitzweg-Apotheke, die Blutdruck- und Körperfettmessungen durchführte, aufgebaut. Mit einer Bildergalerie zeigte die Herzsportgruppe ihre sportlichen Aktivitäten sowie die gesellschaftlichen Unternehmungen in all den zurückliegenden Jahren. Vor dem Sportzentrum konnte ein Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes... |
| 06.09.2010: Herzsportgruppe auf Reisen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 08.07.2009: 20 Jahre TSGK-Herzsportgruppe - Nachbericht... |
Training
| TRAININGZEITEN |
| Tag | von-bis | Gruppe | Halle | Bemerkungen |
| Donnerstag | 20:15-22:00 | Ambulante Herzgruppe | Landkreishalle | Gemischt *R) |
Übungsstätten via Google-Map:
- TSGK-Sportzentrum am Zollplatz (An der Stadtmauer 18)
- Sporthalle an der Driebe
- Sporthallen an der Wilhelm-Bode-Straße
- Sportplatz an der Wilhelm-Bode-Straße
- Schwimmhalle / Freibad Königslutter

Fotos
Funktionäre
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Die letzte Aktualisierung dieses Bereichs ist vom 18.03.2010 14:17:06 Uhr.

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Hucketal 16